Im Oktober 2007 wurden im abgelegenen Changthang (Westtibet) sog. Eye Camps in Zusammenarbeit mit dem Westtibetischen Roten Kreuz durchgeführt. Eine bewährte tibetische Augenärztin operierte mit ihrer mobilen Equipe 108 Patientinnen und Patienten. Die STH bereitet sich darauf vor, 2009 in Westtibet wiederum Eye Camps zu begleiten und zu finanzieren.
Bereits 2004 und 2005 hatte die Schweizer Tibethilfe in Darchen beim Kailash (Westtibet) Eye Camps organisiert und finanziert. Der Erfolg dieser Camps veranlasste die STH, die Mittel für eine weitere Operationstour bereitzustellen.
In seinem Schlussbericht vom Dezember 2007 hielt Lhachung, der Vizepräsident des Westtibetischen Roten Kreuzes, u.a. fest: "Im Rahmen dieses Eye Camp reisten wir 2578 km und führten in Tsochen 43, in Gertse 47 und in Shungpa 18 für die Patienten kostenlose Operationen durch. Alle Eingriffe verliefen erfolgreich, und es mussten in der Folge keine Komplikationen oder Nebenwirkungen festgestellt werden. Im Namen der Patienten möchte ich allen Beteiligten wie auch den Spenderinnen und Spendern meine Dankbarkeit ausdrücken."
Die starke ultraviolette Strahlung begünstigt die Entstehung des grauen Stars, in Tibet die Hauptursache für Blindheit. Kliniken in erreichbarer Distanz sind in den ländlichen Gebieten in der Regel nicht vorhanden. Die Familien hätten meist auch nicht das Geld, um eine Operation zu bezahlen.
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